Name: Renstro „Stroke“ Kevros

Alter: 15 Jahre

Geschlecht: männlich

besondere Fähigkeiten:
Schon als kleines Kind hat er seinen Körper täglich hart trainieren müssen. Dadurch ist dieser gestählt und Stroke ist erstaunlich kräftig, ohne das man es ihm ansehen konnte. Lange Märsche machen ihm garnichts, er hatte eine erstaunliche Sprungkraft und es fällt ihm nicht schwer größere Lasten zu tragen.

Was seine Muskelstärke allerdings noch übertrumpft sind seine Beweglichkeit und seine Geschwindigkeit. Zeitweilig kann er sich schnell genug bewegen um für ein normales Auge kaum noch bis garnicht sichtbar zu sein. Zudem ist er extrem gelenkig, kann sich erstaunlich gut verbiegen. Gerade seine Fingerfertigkeit ist nicht zu verachten. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem fabelhaften Dieb. Allerdings nutzt er dies nur aus wenn es wirklich nötig ist. Birgt unnötiges Risiko.

Schon früh lernte er den Umgang mit dem Schwert und das mit Talent und anfänglichem Ehrgeiz. Auch wenn dieser inzwischen abgeebbt ist, kann er noch hervorragend mit dieser Waffe umgehen.

Meistens kämpft er mit dem Schwert oder mit bloßen Händen. Das liegt ihm einfach am meisten. Darin ist er auch wirklich gut. Durch seine Geschwindigkeit kann er es auch mit größeren Gruppen aufnehmen.

Zudem beherrscht er Eismagie, die er allerdings nur selten benutzt. Dies liegt zu einem daran, dass er es kaum nötig hat und andereseits ist er magisch nur mittelmäßig begabt. Eine Hilfe kann diese Fähigkeit trotzdem von Zeit zu Zeit sein.

Attribute (positiv):

-starker Wille
-Überlebenskünstler
-sehr guter Schwertkämpfer
-geschickter Dieb
-Er ist nicht leicht aus der Fassung zu bringen
-guter Zeichner
-lernt schnell

Attribute (negativ):

-Süßigkeiten
-Wenn fröhlich ist, neigt er zu Naivität
-eigenbrötlerisch
-Er kann schlecht mit anderen Menschen oder sonstiger Gesellschaft umgehen
-etwas faul
-Er denkt oft zu verbohrt
-Wenn er ausrastet dann richtig

Aussehen:

Er ist nicht besonders hoch gebaut und schlank, man könnte meinen dünn. Jedoch besitzt er erstaunlich viel Muskelmasse an den richtigen Stellen. Somit ist er für einen Jungen in seinem Alter auch ungewöhnlich kräftig, aber mehr noch gewandt. Allerdings würde man dies nicht vermuten, wenn man ihn das erste Mal sieht. Seine weißen Haare stehen in alle Richtungen vom Kopf ab und wären nicht mal zu bändigen wenn er dies gewollt hätte. Auffällig an ihm sind die grauen Augen, die auf eine seltsame Weise oft irgendwie leer und seelenlos erscheinen. Sie wirken wie ein Spiegel der lediglich reflektiert, hinter dem nichts steckt. Nur in manchen Situationen ändert sich das. Wenn es zum Beispiel um Süßigkeiten geht, kann man auf einmal ein kindlichen Leuchten sehen, was schon recht seltsam wirkt. Obwohl sein Körper bereits viel mitgemacht hat, wirkt er nach außen noch jünger als er es ist, was meistens bewirkt, dass man ihn noch mehr unterschätzt.

Stroke kleidet sich sehr leger, wie es aussieht ist Nebensache. Hauptsache es ist bequem und bietet Bewegungsfreiheit. Allerdings trägt er ungern bunte Sachen und hält seine Kleidung somit in weiß, schwarz und grau. Es ist ihm angenehmer lange Sachen zu tragen, gerne auch mit Rollkragen.

Auf seinem linken Schulterblatt prangt eine aufwendige Tätowierung. Sie stellt den Kampf zwischen zwei Raubvögeln da, einem pechschwarzen und einem leuchtend weißen. Dieses Bild war ihm eines Tages einfach in den Kopf gekommen. Zuerst hatte er es gezeichnet, dafür hatte er ein Talent und es sich schließlich einige Zeit später tätowieren lassen. Die meisten würden das als sinnlos bezeichnen, da eh niemand seinen freien Oberkörper zu sehen bekam, aber irgendetwas in Stroke hatte ihn dazu gedrängt dieses Kunstwerk machen zu lassen.

Geschichte:
Schon als Kleinkind wurde Stroke dafür gedrillt einmal in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und ein großer Schwertkämpfer zu werden. Anfangs hat er das nicht hinterfragt und hat brav, fleißig und mit Elan trainiert. Umso älter er allerdings wurde umso mehr wuchs die Abscheu dieser Sache gegenüber. Denn langsam begann er einen eigenen Willen zu entwickeln und in seinem Interesse stand nicht irgendwie berühmt oder ein Held zu werden. Ganz im Gegenteil, er wollte nicht viel mit Menschen zu tun haben. Neben dem Training brachte er sich heimlich selbst eine Menge bei. Hauptsächlich allgemeines Wissen, aber zum Beispiel auch die Magie. Sein Hass auch seine eigene Familie wuchs von Tag zu Tag. Irgendwann fühlte er sich bereit und lief von zu Hause weg. Nach einem Tag sinnlosen Umherirrens fand er ein seltsames Portal. Er zögerte nicht lange und ging hindurch. Zum ersten mal betrat er eine andere Welt.

sonstige Besonderheiten:

Besitze:
Da er ziellos umher reist und unvorbereitet von zu Hause fort gegangen war, besitzt er nicht viel mehr als das was er am Körper trägt.

Da wäre einerseits sein Schwert. Keine besondere Waffe, ein einfaches Eisenschwert, gerade gut genug um sich damit zu verteidigen, mehr brauchte er ja auch garnicht.

Auftreten anderen gegenüber:
Im allerersten Moment wirkt er wohl am ehesten wie ein normaler Junge, etwas jünger als er ist meistens. Doch spätestens wenn man ihm in die Augen sieht macht er einen viel erwachseneren, unheimlichen Eindruck. Er wirkt kalt und verschlossen, aber auch geheimnisvoll und für viele interessant. Stimme und Gesicht sind meistens ausdruckslos, so dass man schwer oder eher garnicht einschätzen kann was in ihm drin vorgeht, was nicht unbeabsichtigt ist, da er am liebsten seine Ruhe hat und nichts mit anderen zu tun haben will, deswegen unfreundliche Gedanken und Abneigung fast jedem gegenüber in sich trägt.
Wenn man ihn reizt, was schwer zu schaffen ist, wird er richtig unangenehm. Kühl, abweisend, etwas zickig. Dann sollte man eigentlich nur noch schnell verschwinden, da er der Meinung ist es wäre immer gut sich sofort abzureagieren, ohne Rücksicht auf Verluste. Er hegt keine Scheu über Leichen zu gehen, was man ihm auch leicht anmerken kann.

Allerdings kann er auch freundlich, nett und unschuldig sein. Dieses infantile Verhalten entstand wohl dadurch, dass er nicht wirklich eine Kindheit gehabt hatte. Wenn er fröhlich ist hat er immer einen kindlichen Schimmer in den Augen und lächelt die meiste Zeit, reißt Witze und lacht viel. Vor allem Süßigkeiten machen ihn glücklich. Er liebt jede Art des Zuckerzeugs, umso süßer umso besser. Am allerliebsten Bonbons. Davon konnte er garnicht genug kriegen. Für einen einzigen davon würde er morden.
Sein einziger weiterer Besitz besteht aus einer Lederkette mit einem silbernen Anhänger in Form eines Falkens. Vor langer Zeit hatte er sie geschenkt bekommen. Er erinnerte sich nicht einmal wirklich daran.